2011-04-02 00:11 by Carina Kirschstein
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Usability
2010-07-14 15:16 by Felix Teske (0 comments)
Der Erfolg einer Webseite
Der Erfolg einer Webseite besteht in ihrer Verweildauer. Usability ist der Maßstab einer Webseite. Sie beschreibt die Zugänglichkeit oder Benutzbarkeit.
Findet der Anwender eine gesuchte Webseite nicht binnen weniger Sekunden, wird er im großen Internet weiter suchen. Um die Zugänglichkeit einer Seite zu steigern, kommt es vor allem auf ein gelungenes Webdesign an. Empfehlenswert ist eigentlich immer eine eher konservative Gestaltung der Homepage.
Dem gegenüber steht meist der genauso konservative Anwender. Gewohnheitsmenschen bevorzugen eher schlichte Gestaltungen, avantgardistische Features verunsichern und irritieren ihn. Schlimmstensfalls sucht der Anwender das Weite. Das sollte nicht das Ziel des Betreibers sein.
Um Usability erfolgreich zu gewährleisten, kommt es darauf, anwenderfreundliche, vertraute Bedienungselemente einzubauen. Horizontale Navigationsleisten am Seitenbeginn, Steuerelemente auf der linken Bildschirmseite gehören mit zum bewährten Design. Bei einem traditionellen Webdesign findet sich links oben ein Loge, welches auf die Startseite verweist. Auch wenn diese Regeln langweilig sein mögen: Sie haben sich eingebürgert und erleichtern Webnutzern die Orientierung auf einer unbekannten Webseite.
Coookie Trails tragen ebenfalls zur Usability bei. Das sind Navigationspfade, die dem Nutzer anzeigen, wo er sich auf welchem Teil der Homepage aufhält. Wer mit grellen Farben punkten will, schränkt die Usability eher ein, die Farbstimmigkeit einer Seite sollte unbedingt gegeben sein. Vergessen sollte man nicht die Zielgruppe, die die Webseite aufsuchen wird. Wird für riesige Monitoren und für jegliche Mauseingaben programmiert, schließt man Anwender mit mobilen Endgeräten mehr oder weniger aus.
Wer aber wirklich wissen will, ob die Usability eines Webauftritts gegeben ist, kann nur mit Tests echter Webbenutzer Sicherheit erlangen. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze. Ernsthafte Forscher zeichnen z.B. Augenbewegungen und Mausaktionen der Probanten auf. Einfacher und preisgünstiger ist es, Probenutzer zum lauten Denken aufzufordern. Spontane Gefühlsäußerungen und Gedanken lassen sich für eine Analyse aufnehmen und geben wertvolle Hinweise auf Verbesserungspotentiale.

